

Logo des Verein Selige Märtyrer von Dachau e.V.
Der Verein Selige Märtyrer von Dachau plant für 2026 folgende Veranstaltungen:
08.03.2026, Gottesdienst 9.00 Uhr Karmel Heilig Blut Dachau zu Gedenktag Gerechte unter den Völkern (Gedenktag am 06.03.) unter den Häftlingen des KZ Dachau (organisiert von der katholischen Gedenkstättenseelsorge auf unseren Hinweis und zu unserem Jahresthema 2026)
27.03.2026, 16.00 KZ Gedenkstätte Dachau, Kreuzweg zum Schicksal von französischen Häftlingen im Konzentrationslager Dachau mit gedenken an die französischen Geistlichen und die kürzlich selig gesprochenen franzsösischen Märtyrer (von der katholischen Gedenkstättenseelsorge)
06.06.2026 Seligsprechung in Krakau von 9 polnischen Salesianern, getötet in den Konzentrationslagern Auschwitz und Dachau; Franciszek Miśka wird der 63. selige Märtyrer von Dachau
06.06.2026 20:00 Ludwig-Thomahaus, Dachau, Stockmann-Saal, Harfenkonzert von Silke Aichhorn zu Ehren der seligen Märtyrer von Dachau, mit besonderer Ehrung des an diesem Tag in Krakau selig gesprochenen polnischen Märtyrer P. Franciszek Miśka SDB
12.06.2026, 19.00 Uhr, Gottesdienst im Karmel Heilig Blut in Dachau, Gedenktag Selige Märtyrer von Dachau
26.07.2026, 15:30 Uhr, Todestag des heiligen P. Titus Brandsma, Gottesdienst in der Todesangst-Christi-Kapelle, Zelebrant: Monsignore Dr. Florian Schuller; musikalische Gestaltung: ukrainisches Ensemble "Nardos" unter der Leitung von Frau Dr. Natalia Subbotina
26.09.2026 Marsch für Märtyrer in Dachau, Treffpunkt um 11 Uhr am Bahnhof Dachau.
Betend gedenken wir der Märtyrer unter den Häftlingen des KZ Dachau und der in jüngster Zeit getöteten Märtyrer unserer Tage. Wir beten für heute verfolgte Glaubensgeschwister auf der ganzen Welt.
Um ca. 13:30 Uhr beginnt eine Andacht in der Todesangst-Christi Kapelle auf dem Gelände der Gedenkstätte des KZ Dachau mit Impulsen von Dr. Christina Agerer-Kirchhoff über die Märtyrer von Tokwon (Korea).
Im Anschluss (ca. 14:00 Uhr) feiern wir eine Heilige Messe. Zelebrant ist P. Paulus Maria Tautz von den Franziskanern der Erneuerung.
17.10.2026 GiG-Konferenz in Bad Gögging
30.10.2026 Vortrag über P. Leonhard Roth von Monika Lücking, Historikerin, im Adolf-Hölzel-Saal, Dachau,
Uhrzeit: 19:00 Uhr
01.11.2026 Andacht mit Fürbittgebet am Friedhof Perlacher Forst, Ehrenhain I, ca. 14:45
Runde Gedenktage 2026
14.04.1941 sel. Stanislaw Kosta Starowieyski
09.05.1941 sel. Stefan Grelewski
30.11.1941 sel. Ludvik Roch Gietyngier
runde Geburtstage:
Hl. P. Titus Brandsma 23.02.1881, 145. Geburtstag
Sel. Br. Fidelis Hieronim Chojnacki 01.11.1909, 120. Geburtstag
Sel. Edward Grzymala 19.09.1906, 120. Geburtstag
Sel. Dominik Jedrzejewski 04.08.1886, 140. Geburtstag
Sel. Edward Grzymala 19.09.1906, 120. Geburtstag
Sel. Stanislaw Kubski, 13.08.1876, 150. Geburtstag
Sel. Stanislaw Mysakowski, 15.09.1896, 130. Geburtstag
Der Dominikanerpater Leonhard Roth (1904 - 1960)
Eine kämpferische und selbstlose Persönlichkeit in Dachau
Vortrag von der Historikerin Monika Lücking am 30.10.2026 im Adolf-Hölzel-Saal, Dachau, Uhrzeit: 19:00 Uhr
Pater Roth wurde im Mai 1943 ins Konzentrationslager Dachau eingeliefert. Nach der Befreiung blieb er weiterhin an diesem Ort, um kranke Mitgefangene zu pflegen. Auf Wunsch von Kardinal v. Faulhaber wurde er Seelsorger im amerikanischen Internierungslager und 12 Jahre lang Kurat im Wohnlager Dachau-Ost. Hier setzte er sich mit seiner ganzen Kraft für die Bedürfnisse seiner Bewohner ein. Darüber hinaus forderte er immer wieder, an dieser Stelle eine würdige Gedenkstätte zu errichten.
Sein Wirken wurde verehrt, sein früher Tod gibt bis heute Rätsel auf.
Organisiert vom Verein Selige Märtyrer von Dachau in Kooperation mit dem Verein Zum Beispiel Dachau.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Reservierungen nicht notwendig
Zitate von P. Roth:
Schon in den 1950ger Jahren forderte Leonard Roth auf dem Gelände des früheren KZ Dachau ein „religiöses Denkmal“ um von der „vielfach beklagten 'Karnevals-Atmosphäre' … zu befreien und aus dem 'Treffpunkt von Touristen' einen Ort der Stille und Besinnlichkeit, des Gebets und der Sühne zu machen.“ [1]
„Es ist geradezu beschämend … daß wir bis heute nicht die geringste Initiative ergriffen haben, um etwa am Ort der Martyrien, wo die Baracken als die Katakomben des 20. Jahrhunderts das erlittene Glaubenszeugnis von Tausenden Priestern und katholischen Laien bezeugen, eine Gedenkkirche zu erbauen, gemeinsam mit allen ehemaligen katholischen KZ-Insassen aller anderen Nationen.“[2]
„Es geht um unsere Sache! Um unser Martyrium! Um die Ehre Christi zur Nazizeit! Es gab da in der Kirche nicht nur angstvolle Schweiger und billige Mitläufer! Es gab auch Bekenner und Märtyrer!“[1] „…wach werden für das Werk der Ehrung Christi in notvollster Bedrängnis der Kirche![3]
„Es geht um die Ehre und Verherrlichung unseres Christus. Seiner und seiner Kirche Ehre besteht darin, dass er nicht nur frühe Märtyrer hatte, sondern dass er sie in jüngster Zeit hatte. Daran sollen die zukünftigen Generationen erinnert werden…“ [4]
Anmerkungen/ Quellen:[1] Dr. Johannes Neuhäusler 1888-1973, Weihbischof in München, Wie war es in Dachau? Ein Versuch der Wahrheit näher zu kommen, 7. Auflage 1996, S. 70
[2] Brief Leonhard Roth an Domkapitular Friedrichs, ehem. Dekan der Priestergemeinschaft in den Priesterblöcken, 10.01.1959, FUGEL Adolf, Beiträge zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau Band 1 „Das KZ Dachau muss erhalten bleiben“, Saarbrücken 2014, S. 26
[3] FUGEL, Adolf, Beiträge zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau, Band 1, „Das KZ muss erhalten beiben!“, Saarbrücken 2014, Fromm Verlag, Bericht über P. Korbinian Leonhard Roth OP, S. 33
[4] Fugel, a.a.O., S. 44
Um finanzielle Unterstützung wird gebeten.
Spendenkonto
DE54 7005 1540 0280 8019 29
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